Das Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein- Westfalen hat aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen die Durchführung von Besuchen ab sofort wieder in der Weise reduziert, dass nur noch 1 Person pro Besuch teilnehmen kann. Die Begleitung von minderjährigen Kindern ist zugelassen, wenn dies wegen mangelnder Betreuungsmöglichkeiten erforderlich ist.

Der Besuch kann aber zur Sicherstellung des Infektionsschutzes nur unter sehr engen Voraussetzungen stattfinden.

  • Während des gesamten Besuchs –einschließlich Begrüßung und Verabschiedung- besteht ein absolutes körperliches Kontaktverbot zwischen Besucher und Gefangenen.
  • Auf dem Tisch befindet sich eine Plexiglasscheibe. Verstöße gegen das Abstandsgebot sowie gegen das Übergabeverbot führen zum Abbruch des Besuchs und einem Besuchsverbot.
  • Der Besuch wird auf eine erwachsene Person beschränkt. Ein Kind mit einem Mindestalter von 12 Jahren darf diese Person begleiten. Kleinere Kinder werden nicht zugelassen, da diesen das Kontaktverbot nicht vermittelt werden kann.
  • Besucher tragen im gesamten Anstaltsbereich eine Mund-Nasen-Bedeckung, die von der Anstalt zur Verfügung gestellt wird.
  • Aufgrund der durch die baulichen Maßnahmen beschränkten Besuchsmöglichkeiten sind wir bemüht, zunächst allen Gefangenen zwei Besuche pro Monat zu ermöglichen.
  • Bis auf Weiteres ist es nicht zugelassen, beim Besuch Wäsche mitzubringen.

Ehrenamtliche Betreuer dürfen wieder zum Besuch erscheinen. Diese Besuche sind vorher telefonisch anzumelden und im Besuchsbereich zu terminieren

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch Instituts (RKI).
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html


    --> Hinweis für Verteidiger und Behördenbesuche:

    Anwaltsbesuche sind ab sofort ebenfalls ohne Beschränkungen möglich.

    Während des Aufenthalts in der Anstalt wird eine Mund-Nasen-Bedeckung von der Anstalt zur Verfügung gestellt.